Unvollständige, falsche Daten

Die meisten zu Corona veröffentlichten Daten sind unvollständig oder sogar nachweislich falsch. Deren Interpretation ist irreführend.

Gemäss dem wöchenlichen Lagebericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), gab es in der Schweiz im Jahre 2020 (Wochen 1-53):

  • 470'789 Fälle

  • 7'434 Todesfälle

Unter der Annahme, dass die verwendeten SARS-CoV-2 Tests eine Infektion nachweisen können, ist an diesen Daten nicht viel auszusetzen. Das Problem entsteht bei deren Interpretation. Viele Leser und fast alle Medien werden nämlich daraus ableiten, dass es im Jahr 2020 470'789 Infizierte gab und 7'434 an den Folgen der Infektion verstorben sind. Diese Interpretation ist falsch, die folgenden Abschnitte zeigen auf warum.

Drosten: Inkompetenz und Interessenkonflikte

Im Zentrum SARS-CoV-2 Pandemie steht die Erhebung der Anzahl der Infizierten mittels des von Drosten (und anderen) propagierten Testverfahrens. F. William Engdahl zeigt in seinem Artikel auf, warum dieses Verfahren fatale Mängel aufweist. Hier sind zwei Auszüge:

On January 23, 2020, in the scientific journal Eurosurveillance, of the EU Center for Disease Prevention and Control, Dr. Christian Drosten, along with several colleagues from the Berlin Virology Institute at Charite Hospital, along with the head of a small Berlin biotech company, TIB Molbiol Syntheselabor GmbH, published a study claiming to have developed the first effective test for detecting whether someone is infected with the novel coronavirus identified first only days before in Wuhan. The Drosten article was titled, “Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR” (Eurosurveillance 25(8) 2020).

On November 27 a highly-respected group of 23 international virologists, microbiologists and related scientists published a call for Eurosurveillance to retract the January 23, 2020 Drosten article. Their careful analysis of the original piece is damning. Theirs is a genuine “peer review.” They accuse Drosten and cohorts of “fatal” scientific incompetence and flaws in promoting their test.

Users of RT-PCR reagents should read the IFU carefully to determine if manual adjustment of the PCR positivity threshold is necessary to account for any background noise which may lead to a specimen with a high cycle threshold (Ct) value result being interpreted as a positive result.

The design principle of RT-PCR means that for patients with high levels of circulating virus (viral load), relatively few cycles will be needed to detect virus and so the Ct value will be low. Conversely, when specimens return a high Ct value, it means that many cycles were required to detect virus. In some circumstances, the distinction between background noise and actual presence of the target virus is difficult to ascertain.

Wenn nun ein falsch positiv getesteter Mensch an einer anderen Krankheit stirbt, dann stellt sich die Frage, wie dieser Tod in die Statistik der Todesursachen einfliesst, siehe Positiver Test ≠ Erkrankung.

Die SARS-CoV-2 Tests können keine Infektion nachweisen

Beda M. Stadler, emeritierter Professor für Immunologie an der Universität Bern:

Es ist fraglich, was der PCR-Test, mit dem man keine akuten Infektionen nachweisen kann, für einen Nutzen haben soll, um Sars-CoV-2 zu bekämpfen. Für das Contact-Tracing ist er eigentlich unbrauchbar, weil es zu lange dauert, bis Resultate vorliegen. Hinzu kommt, dass eine junge Person mit intaktem Immunsystem, die positiv getestet wird, nicht and Covid-19 erkrankt. Trotzdem nennt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) diese Fälle seit einiger Zeit "laborbestätigte Infektionen" und widerspricht damit eigenen Richtlinien.

Anwalt Dr. Reiner Fuellmich

In einem ausführlichen Interview legt der Anwalt Dr. Reiner Fuellmich dar, warum die gegenwärtig verwendeten Tests nicht in der Lage sind, eine Infektion nachzuweisen.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat bestätigt, dass PCR-Tests eigentlich nicht in der Lage sind, eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes festzustellen. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Einzelabgeordneten Marcel Luthe hervor.

Das Bundesamt für Gesundheit ist unglaubwürdig

Die vom BAG verbreiteten Informationen sind unglaubwürdig. Damit ist jede mit BAG Zahlen gerechtfertigte Massnahme grundsätzlich in Frage zustellen. Hier sind nur 2 Beispiele:

Infektionen in Clubs

In einer Korrektur des BAG ist folgendes zu lesen:

Es zeigt sich, dass gemäss den klinischen Meldeformularen, die uns durch Ärztinnen und Ärzte zugestellt werden, die meisten Ansteckungen im familiären Umfeld geschehen, gefolgt vom Arbeitsplatz. Ausgehlokale machen entgegen der Tabelle vom Freitag einen einstelligen Prozentsatz aus.

Wenn sich die meisten Leute im familiären Umfeld und bei der Arbeit anstecken (wofür noch bis vor kurzem keinerlei Zwangsmassnahmen verordnet wurden), dann machen die monatelangen drakonischen Massnahmen bei der Gastronomie wenig Sinn.

Das BAG widerspricht neu dem Erfinder des PCR Tests

Am 20.05.2020 stand im einem BAG Merkblatt folgendes:

Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine NAT (Nucleic Acid Amplification Technology)-Methode, der modernen Molekularbiologie um in einer Probe vorhandene Nukleinsäure (RNA oder DNA) in vitro zu vervielfältigen und danach mit geeigneten Detektionssystemen nachzuweisen. Der Nachweis der Nukleinsäure gibt jedoch keinen Rückschluss auf das Vorhandensein eines infektiösen Erregers. Dies kann nur mittels eines Virusnachweises und einer Vermehrung in der Zellkultur erfolgen.

Neu (Stand 31.08.2020) steht dort:

Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine NAT (Nucleic Acid Amplification Technology)-Methode, der modernen Molekularbiologie um in einer Probe vorhandene Nukleinsäure (RNA oder DNA) in vitro zu vervielfältigen und danach mit geeigneten Detektionssystemen nachzuweisen. Mit dieser sehr empfindlichen Methode wird in Patientenproben spezifisch die Nukleinsäure eines Erregers nachgewiesen, was eine Infektion mit dem Erreger belegt.

Damit widerspricht das BAG neu dem Erfinder des PCR Tests, Kary Mullis, welcher zum PCR Test folgendes sagte:

It [the PCR test] doesn't tell you that you're sick. It doesn't tell you that the thing you ended up with really was gonna hurt you or anything like that.

Fehlerbehaftete Tests

Auch ein zuverlässiger, validierter medizinischer Test hat Fehlerraten. Aus einem positiven Testresultat lässt sich nicht zwingend eine Infektion ableiten. Umgekehrt heisst ein negatives Resultat nicht, dass beim getesteten Menschen keine Infektion besteht. Auch relativ kleine Fehlerraten beim einzelnen Test können zu Gesamtergebnissen führen, die überraschend weit von der Realität abweichen. Ein Beispiel von HIV Tests in Deutschland demonstriert dies anschaulich:

Somit liegt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der nur mit dem ELISA-Test positiv getestet würde, auch wirklich HIV-positiv wäre, bei nur 45 % (positiver Vorhersagewert). Dieser angesichts der sehr geringen Fehlerrate von 0,1 % niedrige Wert liegt darin begründet, dass HIV nur bei etwa 0,08 % der Bundesbürger auftritt.

Solche Ergebnisse können mit geeigneten Massnahmen (z.B. mehrfaches Testen) massiv verbessert werden, aber Rückschlüsse auf die Realität sind nur dann möglich, wenn Verfahren und Fehlerraten dokumentiert sind. Bei den vom BAG publizierten Daten scheint dies nicht der Fall zu sein, daher kann eine Interpretation der unvollständigen Daten fast beliebig weit von der Realität abweichen.

Positiver TestErkrankung

Selbst wenn man annimmt, dass die verwendeten Tests eine Infektion nachweisen können, sind bei der Sterberate folgende Überlegungen wichtig: Auch ein mehrfach bestätigter positiver SARS-CoV-2 Befund bedeutet nicht, dass der getestete Mensch an COVID-19 erkrankt ist (COVID-19 ist die Krankheit die durch das SARS-CoV-2 Virus ausgelöst wird). Er kann genauso gut ein asymptomatischer Träger des Virus sein. Ein positiv getesteter Toter kann darum an einer anderen Krankheit (z.B. Lungenentzündung, Grippe) erlegen sein, taucht aber in den Daten des BAG als "Todesfall mit laborbestätigter Infektion" auf. Ob ein positiver Toter nun tatsächlich wegen COVID-19 verstorben ist, ist in der Praxis wenn überhaupt nur mit einer aufwändigen Autopsie festzustellen. Das BAG scheint dazu keine Zahlen zu veröffentlichen.

Es ist daher fast unmöglich festzustellen, genau wie viele Hospitalisationen & Tote durch SARS-CoV-2 verursacht wurden. Aussagekräftiger ist es daher, wenn man die Todesfälle aller Ursachen das Jahres 2020 mit denen eines Jahres mit einer starken Grippewelle (z.B. 2015) vergleicht, siehe Vergleich: COVID-19 und Grippe.